Ausrüstungsexperten - EWW-Mannschaft versorgt AWI-Teams
In der Antarktis herrschen das ganze Jahr über niedrige Temperaturen. Auf dem Polarplateau sind die Temperaturen am tiefsten und erreichen im Sommer -40°C, im Winter -60°C bis -70°C. An der Küste ist es vergleichsweise kuschelig.
Hier liegen die Wintertemperaturen zwischen -20° bis -30°C und erreichen im Sommer – manchmal – die Nullgrad grenze. Am 21. Juli 1983 wurde bei der ehemals sowjetischen Station Wostok (Vostok) minus 89,2° Celsius gemessen.
Wenn die Teams des Alfred-Wegener-Instituts unter diesen Bedingungen ihre Forschungsarbeit leisten, dann brauchen sie vor allem Schutz vor der Kälte, die die größte Bedrohung in den eisigen Gebieten der Polregion darstellt. Und auch wenn die AWI-Forscher rund um die Welt ihre Untersuchungen und Messungen vornehmen, sind sie immer wieder extremen Bedingungen ausgesetzt. Ob auf dem Meer in der Arktis, der Antarktis oder Sibirien.
Um einen optimalen Kälteschutz zu gewährleisten, wurden für die vielen Expeditionen geeignete Ausrüstungsgegenstände angeschafft. Die müssen, um immer in einsatzfähigem Zustand zu sein, nach Einsatzende stets gepflegt und gewartet werden. Seit März 2006 hat die Dienstleistungsgruppe AWI Logistik der Elbe-Weser Werkstätten GmbH das komplette AWI Bekleidungs- und Ausrüstungslager übernommen. Und damit auch eine große Verantwortung, denn es hängen viele Leben davon ab.
Hier werden die Ausrüstungen von Polarforschern wie beispielsweise Seesäcke mit der persönlichen Ausrüstung, die Überlebenskisten oder Polarzelte nach Expeditionsende überprüft, gewartet, repariert und fehlende oder nicht reparable Teile ausgetauscht. Zusätzlich hat die EWW-Dienstleistungsgruppe die Aufgabe der Ein- und Auskleidung der Wissenschaftler und Mitarbeiter übernommen. Nach vom AWI erstellten Einkleidungs- und Ausrüstungslisten werden sie individuell ausgerüstet; also mit passender Kleidung ebenso versorgt wie mit Ausrüstungsgegenständen, Zelten oder speziellen Survivalbags – je nach Art und Dauer der jeweiligen Forschungsreise. Die Dienstleistungsgruppe rüstet jedes Jahr etwa 800 Forscher für die anspruchsvollen Expeditionen aus.

www.awi.de
(Quelle: LAUFPASS Nr.21/August2009)
Hier liegen die Wintertemperaturen zwischen -20° bis -30°C und erreichen im Sommer – manchmal – die Nullgrad grenze. Am 21. Juli 1983 wurde bei der ehemals sowjetischen Station Wostok (Vostok) minus 89,2° Celsius gemessen.
Wenn die Teams des Alfred-Wegener-Instituts unter diesen Bedingungen ihre Forschungsarbeit leisten, dann brauchen sie vor allem Schutz vor der Kälte, die die größte Bedrohung in den eisigen Gebieten der Polregion darstellt. Und auch wenn die AWI-Forscher rund um die Welt ihre Untersuchungen und Messungen vornehmen, sind sie immer wieder extremen Bedingungen ausgesetzt. Ob auf dem Meer in der Arktis, der Antarktis oder Sibirien.
Um einen optimalen Kälteschutz zu gewährleisten, wurden für die vielen Expeditionen geeignete Ausrüstungsgegenstände angeschafft. Die müssen, um immer in einsatzfähigem Zustand zu sein, nach Einsatzende stets gepflegt und gewartet werden. Seit März 2006 hat die Dienstleistungsgruppe AWI Logistik der Elbe-Weser Werkstätten GmbH das komplette AWI Bekleidungs- und Ausrüstungslager übernommen. Und damit auch eine große Verantwortung, denn es hängen viele Leben davon ab.
Hier werden die Ausrüstungen von Polarforschern wie beispielsweise Seesäcke mit der persönlichen Ausrüstung, die Überlebenskisten oder Polarzelte nach Expeditionsende überprüft, gewartet, repariert und fehlende oder nicht reparable Teile ausgetauscht. Zusätzlich hat die EWW-Dienstleistungsgruppe die Aufgabe der Ein- und Auskleidung der Wissenschaftler und Mitarbeiter übernommen. Nach vom AWI erstellten Einkleidungs- und Ausrüstungslisten werden sie individuell ausgerüstet; also mit passender Kleidung ebenso versorgt wie mit Ausrüstungsgegenständen, Zelten oder speziellen Survivalbags – je nach Art und Dauer der jeweiligen Forschungsreise. Die Dienstleistungsgruppe rüstet jedes Jahr etwa 800 Forscher für die anspruchsvollen Expeditionen aus.

www.awi.de(Quelle: LAUFPASS Nr.21/August2009)
| Geschrieben am 19.08.2009 | Druckansicht |
















