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Historie
Immer in Bewegung – seit über 30 Jahren Elbe-Weser WerkstättenBereits Anfang der 70er Jahre diskutierten insbesondere der damalige Chefarzt und Landesarzt für Behinderte, Dr. Walter Mülich, mit Freunden innerhalb des Lions-Clubs Bremerhaven das Problem der beruflichen Integration und die dringend notwendige Schaffung entsprechend geeigneter Arbeitsplätze für Menschen mit schwerstmehrfachen Behinderungen.
Zum 1. Oktober 1974 wurde dann am Lipperkamp auf Initiative von Dr. Walter Mülich, Dr. Hans Wolff, Günther Fuchs, Hans-Günther Kuhlmann, Günther Jarchow und vielen Anderen eine behelfsmäßige Werkstatt eröffnet, in der 12 behinderte Menschen ihrer Beschäftigung nachgehen konnten.
Dieses Ereignis war zugleich die Geburtsstunde der heutigen EWW. Der damalige Vorsitzende der Lebenshilfe Wesermünde, OKD Jürgen Prieß, der ehrenamtliche Geschäftsführer Paul Seefeldt und der heutige Ehrenvorsitzende Cornelius von der Hellen waren Hauptinitiatoren der Gründung der EWW gGmbH zum 19.05.1975.
Hiermit war nicht nur der Grundstein gelegt, sondern auch der Beginn eines bis in die heutige Zeit reichenden Engagements des Lions-Clubs Bremerhaven zugunsten der Elbe-Weser Werkstätten.
Die Würdigung der Gründer, der Stolz auf das Erreichte, aber auch die Notwendigkeit, die geschaffenen Angebote und Hilfen weiter zu entwickeln, sie für die Zukunft auf die dann notwendigen Bedarfe abzustimmen, sind die Eckpfeiler unserer Rückbesinnung auf mehr als 30 Jahre EWW.
Mit ca. 300 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehören die Elbe-Weser Werkstätten heute nicht nur zu einem der größten Anbieter sozialer Dienstleistlungen sondern auch zu einem der größten Arbeitgeber in Bremerhaven.
Die Chronik:
19741. Oktober: Eröffnung der ersten behelfsmäßigen Werkstatt am Lipperkamp mit 12 behinderten MitarbeiterInnen
197519. Mai: Gründung der „Elbe-Weser Werkstätten für Behinderte gGmbH“
19761. Mai: Umzug zum Fischereihafen in das Gebäude am Lunedeich / Eisteichstraße mit zunächst 30 und dann 50 Arbeitsplätzen
1982Neubau der Hauptwerkstatt (heute Werk I) am Mecklenburger Weg 42 mit 150 Arbeitsplätzen
1985Erweiterung um Werk III, Heinrich-Brauns-Straße 7 / Adolf-Kolping-Straße 11, Ausweitung auf 180 Arbeitsplätze;
Anmietung des „Lädchen“, Hafenstraße 73 als Verkaufsladen der EWW Daten & Fakten 31.12.1988:
173 behinderte MitarbeiterInnen, 37 Anleitungs- und Betreuungskräfte, Umsatzerlöse 2,8 Mio. DM = 1,4 Mio. Euro
1989Anstellung des Geschäftsführers Johannes Frandsen; Inbetriebnahme der Wohnstätte „Walter-Mülich-Haus“,
Jakob-Kaiser-Straße 16, heute 36 Plätze im Stationären Wohnbereich
1990Inbetriebnahme der Zweigwerkstatt Landschaftsgärtnerei Loxstedt-Düring, Bereich biologisch-dynamischer Gemüseanbau
1991Beginn des „Betreuten Wohnens“, Wohngemeinschaften und Einzelwohnen, derzeit 99 BewohnerInnen, Krüselstr. 18 a;
Einrichtung des Psychosozialen Fachdienstes, Unterstützung und Beratung behinderter Menschen im Arbeitsleben,
Hans-Böckler-Straße 36
1992Inbetriebnahme der Zweigwerkstatt Buchbinderei / Druckerei „Blatt für Blatt“, Wülbernstr. 1, 3 und 4 c
1994Inbetriebnahme der Zweigwerkstatt Dienstleistungsgruppe „ZKH“ (heute Klinikum Bremerhaven), Postbrookstraße
1996Einrichtung von angemieteten Außenwohnungen im stationären
Wohnbereich (z. Zt. 52 Plätze in Wohngemeinschaften
und Einzelwohnen);
Übernahme der Heilpädagogischen Kindertagesstätte und
Hausfrühförderung von der Lebenshilfe für Behinderte Kreisvereinigung
Wesermünde e. V. in Schiffdorf-Spaden;
Eröffnung des Bereiches „Persönliche Assistenz“ für behinderte
SchülerInnen;
Inbetriebnahme des Neubaus des Wäsche-Service-Centers,
(Wäscherei / Nähwerkstatt) Am Bredenmoor 9;
Übernahme des „Cafe Klönschnack“, Poststraße 55 als
Zweigwerkstatt vom Verein für Neue Arbeit
1997Inbetriebnahme der Kerzenwerkstatt „Lichtblick“ im Gebäude
des Wäsche-Service-Centers
1998Einrichtung des Integrationsfachdienstes im Rahmen eines
Landesmodellprojektes - Assistenz zur Vermittlung von Menschen
mit Behinderungen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt
Daten & Fakten 31.12.1998:407 behinderte MitarbeiterInnen, 51 Plätze stationäres Wohnen,
74 Plätze betreutes Wohnen, 16 Betreuungen Psychosozialer
Fachdienst, 24 Plätze Heilpädagogische Kindertagesstätte,
81 Betreuungen Frühförderung, 4 SchülerInnen Persönliche
Assistenz, 175 Anleitungs- und Betreuungskräfte,
Umsatzerlöse 17,1 Mio. DM = 8,74 Mio. Euro
1999Umzug des Bereiches Arbeitstraining (heute Berufsbildungsbereich)
sowie des Bereiches Gartenbau an den Standort
Schiffdorf-Spaden, Robert-Koch-Straße 1
2000Bezug des Neubaus der Wohnstätte „Kleiner Blink“ - 15 stationäre
Wohnplätze -, Kleiner Blink 20 a;
Eröffnung der Zweigwerkstatt „Bistro“ im Gebäude Kleiner Blink 20 a;
Erweiterung der Zweigwerkstatt Wäsche-Service-Center;
Umzug der Kerzenwerkstatt „Lichtblick“ in die Räumlichkeiten
Kleiner Blink 20 a;
Erwerb und Umbau Werk II, Heinrich-Brauns-Straße 9,
Aufnahme der Zweigwerkstatt Öl- und Gasbrennermontage;
Eröffnung der Zweigwerkstatt Dienstleistungsgruppe „Alfred-
Wegener-Institut“ - Wartung, Pflege, Reparatur von
Expeditionsausrüstungsgegenständen für das Alfred-Wegener-Institut,
Am Bredenmoor 8;
Eröffnung der Zweigwerkstatt Dienstleistungsgruppe „Bürgerpark-
Süd“ - Landschaftspflege für die GEWOBA, Robert-Blum-Straße 8;
Erwerb und Nutzung des Gebäudes Dittmann, Adolf-Kolping-Straße 31;
Neubau der Integrativen Kindertagesstätte Langen, Weißdornweg
25 und teilweise Inbetriebnahme der Kindertagesstätte
und des Bereiches Hausfrühförderung
2001Erwerb des Gemüsehofes „Olendiek“, Niederstrich 1 in Cappel;
Erwerb und Umbau des „Hauses der Begegnung“, Langen,
Taubenweg 1 a, zur integrativen Fortbildungsstätte in Kooperation
mit der Volkshochschule für den Landkreis Cuxhaven
2002Ausbau des Dachgeschosses der Integrativen Kindertagesstätte
Langen und Aufnahme des Schülerhortes mit 20 Plätzen;
Ankauf des Gebäudes Am Bredenmoor 11 als Standort für
die erweiterte Zweigwerkstatt „Gartenbaubereich“;
Anerkennung als Bildungsträger durch die Agentur für
Arbeit im Rahmen der Durchführung einer Bildungsmaßnahme
für Menschen mit Behinderungen;
Übernahme des Integrationsfachdienstes nach Auslaufen
der Modellphase in eigene Trägerschaft;
Anmietung der Räumlichkeiten der früheren Gaststätte
„Kleines Amtsgericht“ als Treffpunkt für Freizeitaktivitäten für
den stationären und ambulanten Wohnbereich, Krüselstr. 16
2003Erwerb und Umbau der ehemaligen Sparkassenfiliale Rickmersstraße
67 als Standort für die Buchbinderei und Druckerei
„Blatt für Blatt“;
Anmietung größerer Räumlichkeiten für den erweiterten
Integrationsfachdienst Bremerhaven / Wesermünde und den
Psychosozialen Fachdienst in der Hans-Böckler-Str. 67;
Verlagerung des „Lädchens“ in das Werk III
2004Bezug des umgebauten und erweiterten Gebäudes der Zentralverwaltung
mit Ausbau des Küchen- und Kantinenbereiches
Werk I, Mecklenburger Weg 42;
Betriebsaufnahme in der Rickmersstr. 67 „Blatt für Blatt“;
Eröffnung der neuen Verarbeitungshalle auf dem Gemüsehof
„Olendiek“ in Cappel
2005Erwerb der Immobilie ehemaliges „Gardinen- und Stoffcenter“,
Heinrich-Brauns-Str. 8, Umbau zur Betriebsstätte Werk
IV/V;
Erwerb der Immobilie ehemalige „Wäscherei Brandt“, Am
Bredenmoor 6, Umbau zur Betriebsstätte Werk VI;
Aus- und Umbau des Hofladens Gemüsehof „Olendiek“ in
Cappel
2006Umzug der Kerzenwerkstatt „Lichtblick“ vom Kleinen Blink
in die ehemaligen Räume der Buchbinderei und Druckerei in
der Wülbernstraße;
Inbetriebnahme Werk IV + V mit den Zweigwerkstätten
Dienstleistungsgruppen Alfred-Wegener-Institut, erweitert um
die Betreibung des Ausrüstungslagers und der Zweigwerkstatt
Thrombose-Strumpf-Aufbereitung
Daten & Fakten 31.12.2006:627 behinderte MitarbeiterInnen, 196 BewohnerInnen, 88 Kinder
im Kita- und Hortbereich, 7 Kinder Hausfrühförderung,
7 SchülerInnen Persönliche Assistenz, 151 Betreuungen Integrationsfachdienst,
Umsatzerlöse 16,2 Mio. Euro
2007Umzug des Berufsbildungsbereiches von Spaden in die entsprechend
umgebauten Räumlichkeiten im Werk I, Mecklenburger Weg 42;
Inbetriebnahme des Werkes VI mit dem Werkstattbereich
Konfektionierung und Zentrallager;
Errichtung einer Fahrzeug- und Maschinenhalle auf dem
Gemüsehof „Olendiek“ in Cappel
Unsere Historie können Sie auch hier als PDF herunterladen.















