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Integrative Kindertagesstätte Die Integrative Kindertagesstätte wurde im Oktober 1999 im Stadtkern der Stadt Langen als spezielles Angebot einer gemeinsamen Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung eröffnet.
Die Stadt Langen grenzt an die Stadt Bremerhaven und umfasst mittlerweile 19.000 Einwohner.
In sorgfältig und liebevoll gestalteten Bereichen bietet die Einrichtung ausreichend Platz für 72 Kinder mit und ohne Behinderungen im Alter von 2 Jahren bis zum Eintritt in die Schule und 20 Hortkinder (Schulkinder) im Alter von 6 bis 12 Jahren.
Zusätzlich ist in den Räumlichkeiten die Hausfrühförderung integriert.
Des Weiteren besteht ein Konzept zur Gestaltung einer Integrativen Krippe als zusätzliches Betreuungsangebot.
Eltern von Kleinstkindern haben die Möglichkeit, die Räumlichkeiten der Integrativen Kindertagestätte an zwei Nachmittagen in der Woche zum Krabbeltreffen zu nutzen.
Die Integrative Kindertagesstätte wird als Ort der sozialen Begegnung und des sozialen Lebens und als Ort des gemeinsamen Lernens und Handelns verstanden.
Die Philosophie der Einrichtung sagt aus: Integration aller Kinder mit und ohne Behinderung, unterschiedlicher Nationalitäten und Religionen oder soziale Randgruppen.
Die Kinder erhalten vielfältige Angebote zur Selbstbildung, Weltaneignung und Persönlichkeitsentfaltung.

Die Integrative Kindertagesstätte bietet unter einem Dach:
3 Integrative Halbtagsgruppen
1 Integrative Ganztagsgruppe
1 Schülerhort
2 Krabbelgruppen
Hausfrühförderung
Integrative Krippe
Integrative Kindertagesstätte:In der Integrativen Kindertagesstätte wird nach dem „angebotsorientierten, offenen Konzept“ gearbeitet. Unser Konzept sieht die räumliche Gestaltung als anregende Lernumgebung vor, die Kindern Selbstentscheidung und eigenes Handeln ermöglicht. Das Haus mit seinen vielen Türen und Bereichen und mit den vielfältigen Handlungsmöglichkeiten lädt Kinder ein, sich frei zu entfalten. In vier Basisgruppen werden jeweils 18 Kinder mit und ohne Behinderungen in ihrem Handeln und Tun von drei pädagogischen bzw. heilpädagogischen Mitarbeiter/innen begleitet, angeleitet, motiviert, gefördert und unterstützt.
Hierbei beziehen sich insbesondere die Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit auf drei Säulen:
Integrationganzheitliche Entwicklungsmöglichkeiten
gemeinsames Lernen und Handeln
Zugehörigkeit statt Ausgrenzung
Bildungsanreize für alle Kinder
Stimulierende Lernumgebung
Therapeutische und psychomotorische Angebote
PartizipationMitsprache
Mitbestimmung
Mitgestaltung
Mitverantwortung
BildungEigenverantwortliches Handeln
Selbstentdeckendes Lernen
Persönlichkeitsentwicklung
Handlungs- und Erfahrungsräume
Wissensvermittlung
SchülerhortDie mit der Inbetriebnahme der Integrativen Kindertagesstätte und der Hausfrühförderung begonnene Schaffung von Fördereinrichtungen in der Stadt Langen ist im Jahre 2001 erfolgreich fortgesetzt worden. So konnte im Gebäude der integrativen Kindertagesstätte durch den Ausbau des Dachgeschosses Platz für den Schülerhort der Stadt Langen geschaffen werden. Mit der baulichen Veränderung der Integrativen Kindertagesstätte wurde ein neues Domizil für 20 Hortkinder nach vielen Jahren der provisorischen Unterbringung im Rathaus gefunden. Die Stadt Langen und die Elbe-Weser Werkstätten gemeinnützige GmbH setzen damit die begonnene enge und positive Zusammenarbeit fort. Der Schülerhort startete im September 2001 in den Räumen unserer Integrativen Kindertagesstätte in der Stadt Langen.
Der Schülerhort bietet max. 20 Kindern im Schulalter bis zu 12 Jahren eine verbindliche Betreuung und Hausaufgabenbegleitung durch personelle Verantwortlichkeit, räumliche Abgrenzung und zeitliche Strukturen.
Zwischen Elternhaus und Schule hat der Hort den eigenständigen Bildungsauftrag, Kinder in ihrer Entwicklung entsprechend zu fördern.
Hauptziele der pädagogischen Arbeit im Hort sind die Entwicklung von Selbstständigkeit, Sozialverhalten und Handlungskompetenzen, emanzipatorischer Elemente und die Förderung eines demokratischen Verständnisses im Umgang mit sich und anderen.
Durch ein breites Spektrum im kreativen, sportlichen, sozialen, kulturellen und ökologischen Bereich wird den Kindern der Zugang zu ihrer Umwelt mit derselben erfahrbar gemacht und ihnen Chancen der Aneignung gegeben.
Die pädagogische Arbeit beinhaltet das Annehmen und Ernstnehmen der einzelnen Kinder in ihrem jeweiligen Entwicklungsstand, also auch mit ihren individuellen Problemen.
HausfrühförderungFrühförderung ist ein kostenloses Angebot für alle Kinder mit Entwicklungsauffälligkeiten im Säuglingsalter.
In der Hausfrühförderung in der Integrativen Kindertagesstätte erhalten Säuglinge und Kleinkinder mit Beeinträchtigungen eine individuelle Förderung und Begleitung bis zum Eintritt in den Kindergarten. Fachlich qualifizierte Kräfte bieten umfassende Beratung und pädagogische Förderung im eigenen häuslichen Rahmen unter Berücksichtigung der dortigen Spielmöglichkeiten und unter Einbeziehung der Eltern oder als psychomotorisches Angebot in Kleinstgruppen in der Integrativen Kindertagesstätte.
Die Inhalte der Hausfrühförderung sind in Zusammenarbeit mit den Eltern darauf ausgerichtet, Beeinträchtigungen früh zu erkennen, das Auftreten von Behinderungen zu verhindern, die Folgen von Behinderungen zu mildern und / oder zu beheben.
Integrative KrippeDie Integrative Kindertagesstätte bietet mit den bestehenden Strukturen optimale Vorraussetzungen und Rahmenbedingungen für eine integrative Tagesbetreuung von Kindern unter 3 Jahren. Um den besonderen Bedürfnissen von Kleinkindern mit und ohne Behinderungen gerecht zu werden, ist das Angebot für diese Altersgruppe ab dem Kindergartenjahr 2009/10 um die Integrative Krippe erweitert worden.
KrabbelgruppenDa für die Integrative Kindertagesstätte konzeptionell die Begegnung nach außen einen sehr hohen Stellenwert hat, wurde vor Ort die Möglichkeit zu privaten Treffen von Kleinkindern von 0 Jahren bis zum Eintritt in den Kindergarten und ihren Eltern in so genannten Krabbelgruppen geschaffen.
Während dieser Treffen haben Eltern und Kinder die Gelegenheit, die Einrichtung kennen zu lernen, sich mit dem bestehenden Konzept aus einander zu setzen und Kontakte untereinander zu knüpfen, Freundschaften zu schließen und gemeinsam mit den Kindern zu spielen.
Die Treffen finden jeweils am Dienstag mit Schwerpunkt Zwillingstreffen und am Donnerstag ohne besonderen Schwerpunkt in der Zeit zwischen 16.00 bis 18.00 Uhr statt.
















